Edelschungit und seine Anwendung

Edelschungit und seine Anwendung

Der Schungit, oder genauer der Schungit-Kohlenstoff, hat schon mehr als zwei Jahrhunderte lang die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern auf sich gezogen. Darunter waren nicht nur russische, sondern auch deutsche Gelehrte. Bis heute gibt dieser alte, natürliche Kohlenstoff aber Rätsel auf: etwa über seine Herkunft, die Quelle seiner Wirkkraft in verschiedenen physisch-chemischen Prozessen und die Bedingungen, unter denen sich die Wirkkraft des metastabilen Schungit-Kohlenstoffs im Verlauf von fast zwei Milliarden Jahren bewahrt hat. Die Forschungen von Wissenschaftlern sowie medizinische Tests haben das Potential und die Effektivität des Einsatzes von Schungit für die Heilung von Menschen, Tieren und Pflanzen gezeigt. Aber die Wirkmechanismen von stark kohlenstoffhaltigen Schungitarten, deren Hauptbestandteil Kohlenstoff ist, sind nach wie vor nicht aufgeklärt.
In meinem Artikel möchte ich nicht auf eine Lösung dieser Probleme abzielen, und möchte auch keine Antworten auf diese Fragen suchen. Am Ende interessiert mich nicht, wieso der Schungit wirkt, sondern wie man den Schungit anwenden kann, so dass er der eigenen Gesundheit nützt.
Um diese Informationen zu finden, habe ich die gesamte russischsprachige Literatur über den Schungit aufgearbeitet, und habe auch Informationen mit dem Lehrstuhl für Schungit der Akademie der Wissenschaften der Republik Karelien ausgetauscht. Dann habe ich gezielt in der deutschen Literatur nach Informationen über den Schungit gesucht. Die erste Erwähnung des Schungit fand ich im 18. Band von „Meyers großem Konversationslexikon“, herausgegeben in Leipzig und Wien, Bibliographisches Institut 1908, Seite 80.

Ich habe folgendes gefunden: „Schungit. Schwarzes, anthrazitähnliches Mineral, amorpher Kohlenstoff, Härte 3-4, spez. Gew. 1,8-2, verbrennt außerordentlich schwer und löst sich bei Behandlung mit Salpetersäure und chlorsaurem Kali, aber zum Unterschied von Graphit ohne Bildung von Graphitsäure. Schungit findet sich bei Schunga im russischen Goub. Olonez und auch anderwärts in alten sedimentären Gesteinen.“
Einen weiteren Artikel über den Schungit habe ich in der Ausgabe des Brockhaus. Handbuch des Wissens, Band 4 gefunden, in der Ausgabe Leipzig / F. A. Brockhaus / 1926, Seite 116. Ein kurzer, aber mustergültiger Aufsatz. „Schungit, stark glänzende Kohle vom Ufer des Onegasees, härter als Anthrazit, schwer brennbar.“
Worauf ich in diesen Artikeln geachtet habe. Auf die Beschreibung des Schungit. Im ersten Artikel: «Schwarzes, anthrazitähnliches Mineral» und im zweiten Artikel «stark glänzende Kohle vom Ufer des Onegasees».

Es ist bekannt, dass der Schungit III der am weitesten verbreitete Schungit ist; er hat einen Anteil von 26 – 30 % am Schungit-Kohlenstoff. Aber er ist dem Anthrazit nicht ähnlich. Dem Anthrazit ähnelt nur der Schungit I

(Sehen Foto 3 und 5), oder wie er vom Volksmund genannt wird, der Edelschungit. Aus diesem Grund fiel gerade dem Edelschungit die Ehre zu, in solchen illustren Veröffentlichungen wie „Meyers großem Konversationslexikon“ und im „Brockhaus. Handbuch des Wissens“ genannt zu werden.
Das erste Mal wurde diese Varietät des Schungit im Jahr 1879 von dem Akademiemitglied A.P. Inostrantsev in der Nähe des Dorfes Schunga entdeckt. Der Wissenschaftler rechnete ihn zu einer Randgruppe in der Reihe des amorphen Kohlenstoffs. Später wurde diese Varietät nach der Klassifikation von P. A. Borisov zu den Schungiten I gerechnet (mit einem Gewichtsanteil von Kohlenstoff, der höher als 75 % liegt).
Leider wurde der Edelschungit, der von dem Akademiemitglied Inostrantsev gefunden worden war, im September 2012 vollständig entfernt und der Stollen wurde geschlossen.
Foto 6 Geschlossener Stollen
Im Ganzen waren nach Schätzungen von Spezialisten 3-4 Tonnen Edelschungit in dem Stollen. Das Akademiemitglied Inostrantsev dachte, dass man das erwähnte Mineral als Brennstoff verwenden könnte, aber die Erfahrung zeigte, dass dies praktisch unmöglich ist, und die russische Regierung verlor jegliches Interesse an dem Mineral. Im Gegensatz dazu begannen jedoch Wissenschaftler und die lokale Bevölkerung das Mineral aktiv zu nutzen. Die karelische Akademie der Wissenschaften sammelte jahrzehntelang Material über diese Varietät des Schungit.
Aber diese Daten sind mehrheitlich immer noch unzugänglich, denn der Schungit wird im militärischen Bereich verwendet. Es wurde auch entdeckt, dass der Schungit I Kohlenstoff in Form von Globen enthält, die an die Fulleren-Moleküle erinnern, was das Interesse der Wissenschaft an dieser Mineralart noch weiter verstärkte. Leider ging der Vorrat dieses einmaligen Minerals im Dorf Schunga zu Neige. Es ist unklar, ob noch einmal ein Ort gefunden werden wird, wo dieses natürliche Material vorkommt.
Der Edelschungit ist diamagnetisch. Diamagnete sind Substanzen, die entgegen der Richtung des äußeren Magnetfelds magnetisiert sind.
Zu den Diamagneten zählen inerte Gase, Stickstoff, Wasserstoff, Feuerstein, Phosphor, Zink, Kupfer, Gold, Silber, Schungit und auch andere Verbindungen, sowohl organische als auch anorganische.
Es gibt zum Beispiel ein Phänomen wie die diamagnetische Levitation.
Interessanterweise verhält sich auch ein Mensch in einem Magnetfeld wie ein Diamagnet. Möglicherweise erklärt sich hieraus die Fähigkeit des Menschen zur Levitation.
Aber das ist noch nicht alles. Der Schungit leitet den elektrischen Strom. Elektrische Leitfähigkeit tritt bei Steinarten nur extrem selten auf. Unter normalen Umständen reicht es aus, eine normale Batterie, das Glühbirnchen einer Taschenlampe und zwei Leitdrähte zu haben. Verbinden Sie dann das Lämpchen und die Batterie und halten Sie die beiden Leitdrähte an den Schungit: das Lämpchen leuchtet.
Übrigens verkaufen einige unehrliche Händler Anthrazit unter der Bezeichnung Edelschungit. Besonders das Anthrazit aus Amerika ist dem Edelschungit ähnlich. Aber Anthrazit leitet keinen Strom!
Ich denke, dass die besonders große Aufmerksamkeit für den Edelschungit sich auch aus seinen anderen ungewöhnlichen Eigenschaften erklärt. Der Edelschungit ist ein Material mit besonders hohem Energiegehalt. Der Wasserfilter aus Schungit, der in unserer Firma ausgearbeitet wurde und der Edelschungit enthält, steigert den Energiegehalt von Wasser auf bis zu 80.000 Boviseinheiten.
Wenn man darüber hinaus in die Nähe eines Wasserbehälters ein Stück Edelschungit mit dem Gewicht 40 – 50 g. legt, dann wird die Energie des Wassers auf einmal rechtsdrehend (mit einer Drehung im Uhrzeigersinn). Wie bekannt ist führt eine rechtsdrehende Energetik zu einem Zufluss von Lebenskraft, eine linksdrehende dagegen zu einem Abfluss.
Der Edelschungit wirkt sich praktisch nicht auf den PH-Wert von Wasser aus und auch nicht auf seine Sauerstoffaufnahmekapazität. Deswegen kann der Schungit beliebig lange im Kontakt mit Wasser bleiben.
Bei mir steht schon seit mehr als sechs Monaten eine Plastikflasche mit Wasser. Ungefähr 300 ml. Im Wasser befindet sich ein ungefähr 50 g. schweres, kleines Stück Edelschungit. Das Wasser hat einen wunderbar frischen Geschmack und wird nicht schlecht. Die Energetik ist stabil und bleibt auf dem Level von 65.000 Boviseinheiten.
Während für kosmetische Zwecke das Pulver aus normalem Schungit (Schungit III) vollständig ausreicht, so kann man das Pulver aus Edelschungit auch innerlich einnehmen. Man kann es also als einen biologisch aktiven Zusatzstoff verwenden.
Der Edelschungit ist ein ausgezeichneter Absorbent; seine Moleküle haben eine ungewöhnliche Struktur und sind besonders aktiv.
Wenn Sie einige Male in der Woche Edelschungit-Pulver (im Umfang einer Messerspitze) mit einem Glas Wasser zu sich nehmen, so werden Sie eine Zunahme der Stärke und Kräfte spüren.
Ich gebe zum Beispiel etwas Edelschungit-Pulver in das Salz (einen kleinen Löffel für die Salzmenge in einem Salzstreuer) und verwende diese Mischung wie normales Salz.
Das Edelschungit-Pulver verfügt über ausgezeichnete antioxidative Eigenschaften, und kann auch anstelle von Aktivkohle benutzt werden.
Bei längerer Verwendung von Aktivkohle kann diese nützliche Substanzen aus dem Blut entfernen, indem sie diese über die Härchen der Dünndarmschleimhaut aufnimmt. Auf diese Weise werden möglicherweise nützliche mineralische Substanzen wie Kalium und Magnesium (hierbei leidet vor allem der Herzmuskel) sowie Kalzium (nimmt aktiv am Zellstoffwechsel teil) dem Körper entzogen.
Schließlich nimmt die Aktivkohle unter Umständen auch dauerhaft einen Teil der Stoffe aus der Nahrung auf, etwa Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate, und entzieht sie dem Körper. Bei Eiweißmangel nimmt die Abwehrkraft ab, die Haut altert schneller, die Haare und Nägel werden brüchig, die inneren Organe leiden, genauso wie die Zellen, die dauernd Eiweiß benötigen, sowie das Immunsystem.
Wenn dem Körper Fett fehlt, stört dies alle Austauschprozesse, denn biochemische Reaktionen, aus denen der Stoffwechsel besteht, sind ohne die Beteiligung von Fetten und ihren Teilprodukten (zum Beispiel dem nützlichen Cholesterin) nicht möglich.
Bei Entfernung von Glukose aus dem Blut droht eine Hypoglykämie, wenn die Organ- und Gewebezellen beginnen, an einem Defizit an Energie zu leiden, die für die Durchführung biochemischer Reaktionen notwendig ist. Die Hypoglykämie kann sich als plötzlicher Schwächeanfall äußern, als Gliederzittern, Ausbruch von kaltem Schweiß und sogar als Ohnmacht.
Insofern kann die längere Einnahme von Aktivkohle zu einem chronischen Defizit biologisch aktiver Substanzen führen, die für den menschlichen Organismus lebensnotwendig sind.
Edelschungit ist frei von diesen Nachteilen, ist ein wesentlich besseres Sorptionsmittel und versorgt den Körper nicht nur mit notwendigen Spurelementen, sondern zwingt auch den Darm dazu zu arbeiten.
Mit Hilfe von Edelschungit können Sie auch die Arbeit Ihrer inneren Organe aktivieren. Dies kann auf verschiedene Weise erfolgen.
Viele von Ihnen haben zum Beispiel von der sogenannten Su Jok-Therapie gehört.
An der Oberfläche der menschlichen Hände und Füße befindet sich ein System biologisch aktiver Punkte, deren Zustand den der Organe und menschlichen Körperteile abbildet. Wenn irgendein Organ erkrankt, dann beginnt der entsprechende biologisch aktive Punkt zu schmerzen. Um das Organ zu heilen, lässt sich dieser Punkt auf bestimmte Weise stimulieren. Die Methode von Su Jok ist frei von unerwünschten Nebenwirkungen. Die Su Jok-Therapie verbindet die Vorzüge verschiedener Zweige der traditionellen asiatischen Medizin, erlaubt es, Gesundheitsprobleme festzustellen und ohne Einsatz von Medikamenten verschiedene akute und chronische Erkrankungen wirksam zu heilen, darunter auch Störungen der Nerven und der Psyche.
Wenn man die Stimulierung der biologisch aktiven Punkte mit einem Stück Edelschungit durchführt, so erscheint das Ergebnis einer solchen Zusammenwirkung innerhalb einiger Minuten.
Die regelmäßige Anwendung von Edelschungit in der Su Jok-Therapie erhöht die Wirksamkeit dieser Methode um ein Vielfaches.

Mit Hilfe von Edelschungit kann man mit Chakren arbeiten.
Wenn ein Chakra nicht aktiv oder blockiert ist, dann ist eine Störung bestimmter Systeme des Körpers zu erkennen, eine Krankheit tritt auf.
Wenn gesagt wird, dass der Mensch nicht mit dem Kopf denkt, sondern mit dem Hintern, dann ist das nicht nur ein Witz. Es bedeutet, dass die energetischen Zentren schlecht mit dem analytischen Zentrum (genauer gesagt dem Gehirn) verbunden sind. Dies zeigt sich sowohl am Verhalten eines Menschen, als auch an seiner Gesundheit.
Man kann die Chakren auf physiologische Art und Weise aktivieren; hierfür muss man die Gesundheit und die gute Blutversorgung der Organe, die in der Wirkungszone des Chakras sind, in Ordnung bringen.
Die einigermaßen regelmäßige Durchführung einer Stimulation der biologisch aktiven Punkte, die mit einem bestimmten Chakra verbunden sind, mit Hilfe eines Stückchens Edelschungit beseitigt die Blockade. Hierfür eignet sich wiederum die Su Jok-Therapie.
Informationen über die Chakren gibt es reichlich in der Literatur und auch im Internet. Deswegen werde ich auf dieses Thema nicht näher eingehen.
Das Organ, das für die Formierung und Funktionsfähigkeit des Immunsystems zuständig ist, ist die Thymusdrüse. Die Bezeichnung „Thymusdrüse“ kommt vom griechischen Wort „thymos“, was übersetzt „Lebenskraft“ bedeutet. Es gibt eine Reihe von einfachen Techniken, die es erlauben, durch Einwirkung auf die Thymusdrüse wirksam die eigenen inneren Lebenskräfte zu stimulieren.
Erstens das Tragen eines Anhängers aus Edelschungit auf der Höhe der Thymusdrüse.
Durch an Mäusen durchgeführte Tests wurde hunderte Male überprüft und bewiesen, dass eine geschwächte Thymusdrüse mit dieser ziemlich einfachen Methode in einigen Sekunden gestärkt werden kann. Die Methode besteht darin, mit der Hand leicht auf die Thymusdrüse zu klopfen. Sie klopfen mit den Fingerspitzen oder der leicht geballten Faust auf den Ort, an dem sich die Drüse befindet, und wählen dabei einen für Sie angenehmen Rhythmus (Reibung erzeugt
den umgekehrten, abschwächenden Effekt). Wenn Sie ein Stück Edelschungit mit der Faust umschließen, so verstärkt sich die Wirkung dieser Anwendung.
Wenn Sie morgens regelmäßig die Thymusdrüse stärken – und dies kann man leicht auf einige Male am Tag ausdehnen – werden Sie sich bald um Einiges energiegeladener und stärker fühlen. Obwohl diese Prozedur unbedeutend erscheint, ist ihre Wirkung ungewöhnlich groß.
Edelschungit-Pulver wird auch erfolgreich in der Homöopathie eingesetzt. Aber ich habe wenig Erfahrung in diesem Bereich. Leute, die sich mit Homöopathie beschäftigen, können allerdings die Wirkungskraft des Edelschungits bestätigen.
Möglicherweise finden Sie andere Bereiche für die Anwendung dieses erstaunlichen Minerals. Ich wäre froh, wenn Sie mir Ihre Erfahrungen mit der Verwendung von Edelschungit mitteilen könnten.
Dmitrii Rogov, Rostock, Deutschland

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