Woraus besteht Schungit

schungitpiramideWie der Diamant besteht der Schungit hauptsächlich aus bis zu 95% Kohlenstoff, also aus dem Stoff, der die molekulare Grundlage allen irdischen Lebens bildet. Die konkreten Bestandteile des Schungits an chemischen Elementen können in ihren Anteilen variieren:

Kohlenstoff – 20 bis 95%,

Silizium -5 bis 60%,

Aluminium – bis 4%,

Eisend – bis 3,5%,

Magnesium – bis 3,5%,

Kalium – bis 1,5%,

Schwefel – bis 1,2%,

Kalzium – bis 0,58%,

Phosphor – bis 0,34%,

sowie viele andere Makro- und Mikroelemente. Für den menschlichen Körper schädliche Stoffe wie Blei, Cadium oder andere Schwermetalle wurden in Schungitproben nicht festgestellt. Auch konnte in keiner Probe erhöhte Radioaktivität nachgewiesen werden.

Interessant für die Wissenschaft wird der Schungit durch seinen Bestandteil Fulleren. Diese Form des Kohlenstoffs ist einmalig und kommt in natürlicher Form auf der Erde nur im Schungit vor. Seit der Entdeckung der Fullerene im Jahr 1996 ist der Schungit-Stein in Europa sehr populär geworden. Und zwar durch die herausragenden Wirkungen der Fullerene auf die körpereigenen Systeme der Menschen.

Der Existenz der Fullerene wurde zuerst theoretisch vorhergesagt und zum ersten Mal 1970 von dem japanischen Chemiker Eiji Osawa veröffentlicht.

Die Veröffentlichung des Artikels erfolgte in japanischer Sprache und wurde dadurch weltweit nicht wahrgenommen.

Im Jahr 1985 wurde Untersuchungen an Fullerenen von Robert F. Curl, Richard E. Small und Sir Harald W. Kroto durchgeführt. Deren Publikationen haben große Aufmerksamkeit erregt und 1996 bekamen die Wissenschaftler den Nobelpreis für der Entdeckung die Fullerene, während Osawa unberücksichtigt bleib.

Hier ist die Definition des Dudens:

Ful/le/ren

„Form des Kohlenstoffs als große kugelartig geformte Moleküle.

In dieser besonderen Form ist die Bindung der Kohlenstoffmoleküle mehrdimensional, so dass damit eine bestimmte Struktur, die Form eines Fußballes, (nur mehr als eine Milliarde Mal kleiner) dargestellt wird. Diese Form besteht aus einem regelmäßigen Muster von Sechs-und Fünfecken. Die Natur hat dabei eine genaue Folge dieser Verbindungen festgelegt. Jedes Sechseck grenzt an drei Sechsecke und ebenfalls drei  Fünfecke, jedes Fünfeck grenzt aber nur an Sechsecke. Die Kohlenstoffatome haben dabei starke Verbindung zueinander. Diese Struktur kommt in der Formel der Fullerenmoleküle C60 und C70 zum Ausdruck. Die Stabilität eines Fillenmoleküls ist dann am größten, wenn

  • Die Fünfecke nicht aneinander grenzen, sondern nur von Sechsecken umgeben sind,
  • Es eine magische Zahl (60,70,76 usw.) an Kohlenstoffatomen besitzt. 

     

Einsatz finden die Fullerene in der Technik als Katalysatoren, Schmiermittel und Herstellung künstlicher Diamanten. Aber auch in der Medizin und bei Kosmetika finden Fullerene ihre Verwendung und zwar durch eine sogenannte „Füllung des Fußballs“. Genau das macht die Fullerene so interessant und vielversprechend für die Pharmatechnologie.

Ein besonderes Merkmal der künstlichen Fullerene ist, dass es den leeren Platz hat, den man füllen kann. So wie ein Fußball innen leer ist und mit Luft gefüllt werden kann.

Das ermöglicht es, die Eigenschaften „von innen“ zu ändern, indem man, ganz simpel, den Kohlenstofffußball mit Fremdsatomen füllt.

Der Gedanke, solche Fullerene herzustellen, löste bereits kurz nach ihrer Entdeckung eine starke Faszination aus.

Es wurde damals z.B. angedacht, da die Fullerene organische Moleküle sind, medizinische Wirkstoffe im Innenraum des Kohlenstofffußballs zu „verstecken“, um diese dann so als eine Mikrokapsel in den menschlichen Körper einzubringen und direkt an der vorgesehenen Stelle wirken zu lassen.

Die beinahe regelmäßige Kugelstruktur des Fullerenmoleküls sowie seine mikroskopisch kleine Größe ließen die Wissenschaftler vermuten, diese Moleküle könnten als mechanisches Hindernis gegen das Eindringen von Viren in die Zellen eines angesteckten Körpers wirken.

Auch wurde die Idee verfolgt, Antikrebspräparate auf der Grundlage wasserlöslicher Fullerenverbindungen mit eingebauten radioaktiven Isotopen zu entwickeln. Die Infusion eines solches Arzneimittels ins Gewebe sollte das weitere Wachstum der Geschwulst verhindern.

Was damals denkbar war, ist heute teilweise Realität und wird umgesetzt, in der Medizin und in der Kosmetikbranche.

Frauen kennen Fullerene als Wirkstoffgruppe in Anti-Aging Programmen der gehobenen Preisklasse.

Auch einige Präparate in der Medizin befinden sich bereits im Stadium der Experimente. Es gibt jedoch ein Problem.

Da die Herstellung der Fullerene sehr aufwendig und teuer ist, verhindert dies, dass das künstliche Fulleren als die Künstlichen Fullerene nur grammweise pro Tag herstellen und kosten aufgrund dieses

Teuren Verfahrens dann ca. 900US$ pro Gramm. Das macht die Präparate mit dem Wirkstoff „künstliches Fulleren“ für die Verbraucher unerschwinglich. Dennoch sind die Aussichten, was man mit künstlichen Fullerenen  alles bewirken kann, für die Pharmaindustrie weiterhin sehr reizvoll und so gehen die Forschungen weiter.

Der Entdeckung der Fullerene und die Auszeichnung dieser mit dem Nobelpreis haben die Forscher nach natürlichen Vorkommen von Fullerenen auf der Erde suchen lassen. Ein paar Jahre nach der Auszeichnung der Forscher mit dem Nobelpreis wurde Fullerene in:

  • Schungit,
  • Meteoriten (die auf die Erde eingeschlagen sind),
  • Stark kohlenstoffhaltigen Substanzen, entstanden durch Blitzschlag
  • Und im kosmischen Raum

Festgestellt.

Die Fullerene in ihrer Naturform sind elementarer Bestandteil des Schungits, damit erklärt die Wissenschaft die Magie des Steins.

Von allen Schungit-Arten unerscheidet sich Edel-Schungit, der bis zu 99% aus Kohlenstoff besteht. Er ist glänzend, sehr leicht und wird von Hand abgebaut.

Dieser Stein ist selten und beinhält bis zu 12% natürliche Fullerene. Seine Heilkräfte übersteigen die Heilkräfte anderer Schungit-Arten um ein Vielfaches.

Die Wissenschaftler erweisen dem Schungit Anerkennung, indem sie die natürlichen Fullerene als „Quantenessenz des Schungits“ bezeichnen.

Bis jetzt ist Schungit die einzige organische Form auf der Erde, in der die Fullerene in der Naturform nachgewiesen wurden. Und nicht das Fullerene selbst macht das Fulleren so interessant, sondern seine Füllung.

Das Mineral Schungitm bietet natürliche Fullerene,  die von Natur aus gefüllt sind; diese Füllung verwandelt die natürlichen Fullerene in sehr mächtige Antioxidantien. Diese Art von Antioxidantien wirkt tausendfach effektiver als Vitamin C oder E. Sie bedeutet für den Körper Verjüngung auf Zellenebene, Vitalität, Harmonie und vieles mehr, was die Menschen schon so lange vergeblich in neuen Technologien und Verfahren suchen.

 

Bezugsquelle:

Lilia Grauberger „Der magische Heilstein Schungit“, BoD-Books on Demand

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