Geschichte der Sibirischen Zeder

taigaDie Taiga
Im Norden wird die Taiga durch die Baumlose Tundra, die in der subpolaren Zone gelegen das Gegenstück zur Taiga bildet und im Süden durch die immergrünnen Laubwälder abgegrenzt. Der Begriff Taiga stamm aus dem jakutischen und bedeutet Nadelwald; er wird synonym auch für den Begriff des borealen Nadelwaldes verwendet.

Mit einer Ausdehnung von 6,5 Mio. qkm.“ Ist die Taiga Eurasiens nicht nur das größte zusammenhängende Nadelwaldgebiet der Erde, sondern auch eine bedeutsame Wirtschaftsregion und nimmt mit einer maximalen Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 1.600 km (Ostsibirien) die doppelte Fläche des Amazonasregenwaldes ein.

Klimatisch gesehen ist die Taiga durch lange und schneereiche Winter sowie kurze, kühle und trockene Sommer gekennzeichnet. Aufgrund der relativ kurzen Vegetationsperiode von 2- 4,5 Monaten ist das Artenreichtum zwar gering, aber nicht weniger faszinierend.

Die boreale Zone beginnt dort, wo das Klima für die Ausbildung von Laubwälder zu ungünstig wird. Die kalte Jahreszeit dauert hier länger als sechs Monate. Im Norden steigen die mittleren Tagestemperaturen gerade einen Monat im Jahr auf über +10 Grad Celsius. Ansonsten herrschen im Durchschnitt Temperaturen um +5 Grad Celsius, und das selbst im Süden der Taiga. Die Winter können extrem sein, im Winter wurden bei Werchojansk in Ostsibirien inmitten einer bewaldeten Region fast -70 Grad Celsius gemessen. Auch das Dörfchen Ojmjakon kann mit Rekorden aufwarten. Es gibt wohl keinen anderen Ort auf der Erde, der im Verlauf eines Jahres größere Temperaturschwankungen aufzuweisen hat – bis zu 110 Grad Celsius wurden hier schon gemessen. Im Winter fallen auch hier die Temperaturen auf etwa -70 Grad Celsius, im Sommer herrschen zuweilen 39 Grad im Schatten. Je weiter man sich von den Küsten entfernt, desto geringer die Niederschläge und desto extremer die Temperaturen.

Nachvollziehbar, dass bei solch harten Lebensbedingungen auch nur die wiederstandsfähigsten Wesen überleben können. Laubbäume haben hier keine oder allenfalls im Süden eine geringe Chance. Der boreale Nadelwald besteht vorwiegend aus Fichten, Kiefern, Lärchen und Tannen. Nadelbäume haben den Vorteil, dass sie besser an die Kälte angepasst sind. Auf Grund der langen Winter sind die Wachstumsperioden sehr kurz, manchmal nur zwei Monate im Jahr. Die Taiga ist auch sehr empfindlich, hier wachsen die Bäume sehr viel langsamer heran. Eingriffe wie Abholzung haben also langfristige Folgen. Außerdem werden die Bäume längst nicht so dicht und hoch wie in klimatisch günstigeren Regionen.

Bei den Tieren sieht es schon anders aus. Der König der Taiga ist der Amur-Tiger, die größte Katze der Welt. Er lebt nur noch in den Wäldern des Amur-Gebietes nördlich von Wladiwostok, an der Grenze zu China. Seine Lieblingsspeise sind eigentlich Wildschweine, doch da diese auch von Menschen gejagt werden, werden die Wildschweine als Beute immer seltener. So frisst der Tiger inzwischen vor allem Rot- und Sikahirsche. Aufgrund von Wilderei ist der Armur-Tiger vom Aussterben bedroht. Für das Fell eines Amur-Tigers werden riesige Summen bezahlt.

Etwas besser geht es den Bären, Braunbären, Schwarzbären und Kragenbären leben in der Taiga. Doch auch bei ihnen gilt: ihr Lebensraum ist bedroht und auch sie werden gejagt. In der Taiga lebt auch der Elch, der bestens an die Verhältnisse dort angepasst ist. Er kann gut schwimmen und zupft mit seinen langen Lippen Pflanzen unter Wasser ab. Weitere Räuber sind der Sibirische Wolf und der Luchs. Natürlich trifft man in der Taiga auch auf kleinere Räuber: Füchse, Hermelin und Zobel; in Sibirien und in Nordamerika auch den Nerz; Polarhasen; Wildschweine und Dachse. In den Bäumen leben der Vielfrass, ebenso das Streifenhörnchen und das gewöhnliche Gleithörnchen. Ein an die harten Temperaturen angepasster Vogel der Taiga ist der Dreizehenspecht.

Die Plagegeister des Nordens sind Winzlinge, die Mücken, die in den feuchten Sumpfgebieten massenhaft gedeihen.

In der Taiga zu leben: Dies bedeutet Einsamkeit und Kälte zu ertragen. Die erbarmungslose Winterkälte erschwert allen möglichen lebenden Organismen das Leben. Manche der Tiere ziehen in andere Regionen, in denen günstigere Lebensbedingungen herrschen, andere halten Winterschlaf. Doch einige sind gezwungen, den erbarmungslosen Winter wach und in seiner vollen Härte zu durchleben, was durch unterschiedliche Anpassungen bei so manchen Arten funktioniert. Doch trotz den Anpassungen gelingt es nicht jedem Individuum bis zum Frühling zu überleben…

Die sibirische Zeder half den Menschen seit Urzeiten in der Taiga zu überleben. Mit ihren bläulich schimmernden hohen Kronen prägt die Zeder heute das größte Waldgebiet unseres Kontinents, die Taiga.

Zedern, welche als eine der wertvollsten Bäume Eurasiens gelten, können bis zu 800 Jahre alt und bis zu 40 Meter hoch werden.

Die Bewohner des weiten Landes zwischen Ural und Pazifischem Ozean schätzen diesen Baum seit Urzeiten wegen der Heilwirkungen seiner Samen, der Zedernnüsse. Die Schamanen der aus Sibirien nach Nordamerika ausgewanderten Indianer verehren ihn wie die Sibirier als Lebensbaum, als «Königin der Taiga».

Die Bewahrer des Wissens der Urquellen behaupten, dass die Zeder als Speicher für kosmische Energien von Gott erschaffen wurde. Die Zeder lebt 550 Jahre. Mit Millionen ihrer Nadeln empfängt und speichert sie Tag und Nacht Lichtenergie, und zwar das gesamte Spektrum. Alle Himmelskörper, die sich während des Lebens der Zeder über sie hinwegbewegen, reflektieren diese Lichtenergie.

Sibirische Zeder – das ist eine Fülle von Russland, ein Symbol der Stärke, Gesundheit und Stärke, Stabilität und Langlebigkeit. Er wächst in einem natürlichen Zustand ist fast ausschließlich im Land

Botaniker oft unsachgemäße Verwendung des Namens „Sibirische Kiefer“ an diesem Baum beschuldigt wird als die sibirische Zeder gehört zur Gattung pine Familie (Rinus sibirica Du Toig), während die wahre Zedern, die zur Gattung Zeder (Sedgus) Zedern genannt südlichen Evergreens gehören wächst in Nordafrika und dem Mittelmeerraum (libanesische Zeder) und Südasien (Himalaya und Atlas-Zeder) Diese Zedern nicht Dayun essbaren Samen, während unsere Erträge essbaren Samen (Nüsse).

Der Hauptvorteil der sibirischen Zeder – seinen Samen (Nüsse) Sie sind hochkalorische Ernährung und Arzneimittel. Sammeln Pinienkernen seit langem einer der wichtigsten Branchen Bewohner von Sibirien und dem Ural. Selbst in den Zeiten Iwans des Schrecklichen Pinienkernen exportiert aus Russland nach England und anderen Ländern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.